Altenbrak im Bodetal

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Gastgeber in und um Altenbrak und Treseburg

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Altenbrak liegt im reizvollen Bodetal, das hier in Ost-West-Richtung verläuft, in 320 Meter Über dem Meeresspiegel.

Rings um Altenbrak erstrecken sich ausgedehnte Laub- und Nadelwälder. Das Rappbode-Talsperrensystem liegt nur 3 km westlich des Ortes und ist immer einen Besuch wert. Der Tourismus war und ist die Haupterwerbsquelle in Altenbrak, das seine Entstehung jedoch dem Berg- und Hüttenwesen verdankt. Die erste Besiedelung liegt vermutlich zwischen 1227 und 1448. In letzterem Jahr wurde Altenbrak erstmals als Hüttenort benannt. Die "Hütte", zweimal durch Brände zerstört, wurde nach dem zweiten Brand an der Stelle der ersten Hütte wieder aufgebaut. Diese Stelle hieß inzwischen "olde Brake" (brach gelegene Stelle) , woraus sich der heutige Ortsname ableitet. Auch die Walpurgisnacht, die am 30. April jeden Jahres begangen wird, ist ein großer Besuchermagnet. Was die Hexen bei ihren geheimen Treffen nun wohl wirklich trieben, stachelte fortan die Fantasie der Normalsterblichen an. Beichtbücher, Dichtung und Holzschnitte malen sich seit dem Mittelalter aus, wie zügellose wilde Weiber vorzugsweise in Wäldern und auf Bergen beim Tanz um das Walpurgisfeuer dem Teufel den Hintern küssen, die Besen verführerisch zwischen die nackten Schenkel geklemmt. Zugleich fürchtete man die magischen Kräfte, was schließlich zur grausamen Hexenverfolgung führte, die nicht mehr nur geächtete und ungewöhnliche Frauen, sondern einfach jeden treffen konnte. Trotzdem wurde in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai weiter um das Feuer getanzt - nur galt dies jetzt als Abwehr gegen Hexen. Auch zogen die Menschen weiter lärmend durch die Straßen. Nicht mehr, um den Frühling zu begrüßen, sondern um Geisterwesen zu verscheuchen.

 
 
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