Auf dem Führerstand

Von Gernrode nach Alexisbad

Mehr erleben

Gastgeber in und um Alexisbad

 
Anmelden Registrieren

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern

Neuen Account anlegen

Die mit einem Sternchen (*) gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
Name *
Username *
Password *
Verify password *
Email *
Verify email *
Captcha *
RSS

Das 970 gegründete Kloster Thankmarsfelde legte den Grund zu der Siedlung.

Wegen des rauen Klimas im Harz wurde das Kloster nach Nienburg an der Saale verlegt und nur einige Mönche mit dem Abt Hagano blieben im Selketal. Die Klostermühle erinnert noch heute an die Probstei Hagenrode, die bis zur Reformation bestanden hat. Als man 1755 feststellte, das das Quellwasser eisen-, mangan-, chlor- und schwefelhaltig ist, wurde im Tal ein kleines Bad mit sechs Badestuben in der Konradsmühle gegründet. Von Herzog Alexius von Anhalt-Bernburg, der um 1810 die Kurhäuser bauen ließ, erhielt der Ort seinen Namen. Zahlreiche Hotels und Pensionen entstanden mit der Zeit und bieten dem Besucher einen ausgezeichneten Ausgangspunkt für Wanderungen durch den Harzwald.

Die Selketalbahn hält unmittelbar im Ort und lädt zu Fahrten durchs wildromantische Selketal oder zum Brocken ein. Durch die im Frühjahr 2006 abgeschlossene Streckenerweiterung der Selketalbahn gelangen Sie "unter Dampf" bis in die Weltkulturerbestadt Quedlinburg. Hier treffen sich die Strecken Gernrode - Brocken sowie Alexisbad - Harzgerode. Die Doppelausfahrt der Dampfzüge ist ein begehrtes Fotomotiv.

Auch die Walpurgisnacht, die am 30. April jeden Jahres begangen wird, ist ein großer Besuchermagnet. Was die Hexen bei ihren geheimen Treffen nun wohl wirklich trieben, stachelte fortan die Fantasie der Normalsterblichen an. Beichtbücher, Dichtung und Holzschnitte malen sich seit dem Mittelalter aus, wie zügellose wilde Weiber vorzugsweise in Wäldern und auf Bergen beim Tanz um das Walpurgisfeuer dem Teufel den Hintern küssen, die Besen verführerisch zwischen die nackten Schenkel geklemmt. Zugleich fürchtete man die magischen Kräfte, was schließlich zur grausamen Hexenverfolgung führte, die nicht mehr nur geächtete und ungewöhnliche Frauen, sondern einfach jeden treffen konnte. Trotzdem wurde in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai weiter um das Feuer getanzt - nur galt dies jetzt als Abwehr gegen Hexen. Auch zogen die Menschen weiter lärmend durch die Straßen. Nicht mehr, um den Frühling zu begrüßen, sondern um Geisterwesen zu verscheuchen.

Doppelausfahrt in Alexisbad
Doppelausfahrt ...
 
 
Powered by Phoca Gallery